Küchenausstattung – Selbstreinigende Backöfen mit Pyrolyse

Als das Nonplusultra der selbst reinigenden Backöfen wird dieses Verfahren angeboten.

Der Pyrolyseprozess wird auch als Entgasung bezeichnet. In haushaltsüblichen Backöfen wird die Niedertemperaturpyrolyse eingesetzt. Dabei werden kohlenstoffhaltige Materialien unter Ausschluss von Sauerstoff bei Temperaturen um 500 °C zersetzt.

Der Pyrolyseprozess wird bei diesen Backöfen über ein zusätzliches Reinigungsprogramm ausgelöst. Der leere Backofen wird etwa zwei Stunden lang bis zu 500 Grad Celsius erhitzt. Lebensmittelreste und andere Rückstände im Backofen werden bei diesem Prozess zu Asche verbrannt. Ist der Backofen abgekühlt, werden diese Reste einfach mit einem feuchten Tuch weggewischt.

Die Backofentür muss manuell gereinigt werden, da in diesem Bereich die notwendigen hohen Temperaturen nicht erreicht werden. Auch müssen Edelstahlteile vor dem Reinigungsprogramm entfernt werden, da diese die hohen Temperaturen nicht vertragen.

Also ganz ohne konventionelles Schrubben geht es bei diesem Verfahren auch nicht.

Das Reinigungsprogramm verbraucht viel Strom. In einer Zeit, in der sich viele schon Sorgen wegen des Stand-by-Stromverbrauches machen, ist das vielleicht ein Argument gegen die Anschaffung eines solchen Gerätes.

Ein relativ hoher Anschaffungspreis für einen Backofen mit Pyrolyseverfahren von guter Qualität kommt auch noch dazu.