Küchenausstattung - Elektroherd

Der Elektroherd oder auch E-Herd ist aus einem modernen Haushalt nicht mehr wegzudenken. Der E-Herd ist eine der Wärmequellen die für die Zubebreitung und das erwärmen von Speisen eingesetzt wird.

Der erste Elektroherd wurde 1893 in Chicago vorgestellt.

Erfunden wurde der Elektroherd um 1850. In die Platte eines Kohleherdes wurde ein Draht mit elektrischem Anschluss integriert und fertig war der Elektroheater. Um diese Zeit gab es jedoch wenige Haushalte mit Stromanschluss. Ein weiterer Nachteil des Elektroheater war, dass man die Temperatur nicht regeln konnte.

Ab 1920 nach vielen technischen Weiterentwicklungen – verbreitete sich der Elektroherd in den USA und in Europa.

Als Elektroherd bezeichnet man ein Kombinationsgerät bestehend aus dem oberen Teil, dem Kochfeld mit den Kochplatten zum Erhitzen von Töpfen und Pfannen. Im unteren Teil ist der Backofen oder die Backröhre zum Backen und Braten. Traditionell erfolgt das Backen und Braten mit Unter- und Oberhitze die bei Haushaltsgeräten mit maximal 300 Grad Celcius begrenzt ist. In den modernen Elektrobacköfen ist auch noch das Heiss- oder Umluftverahren für die Zubereitung Speisen im einsatz.

Die Reinigung von Backöfen ist meistens sehr aufwendig. Die modernen Backöfen sind meistens selbstreinigend. Die unterschiedlichen Verfahren zur Selbstreinigung sind in einem anderen Kapitel beschrieben.

In der ergonomischen Küche von heute, werden diese Funktionen auf zwei getrennte Geräte aufgeteilt. Das hat den Vorteil, dass der Backofen auf eine Rückenschonende Arbeitshöhe eingebaut werden kann.

Das Kochfeld oder die Kochmulde kann eine andere Energieversorgung als der Backofen haben. So zum Beispiel eine Kombination aus Gas und Elektro.

Man unterscheidet zwischen Einbauherd und Anstellherd, wobei letzterer nicht fest im Küchenmöbel integriert ist.

Die meisten Kochmulden funktionieren nach dem Prinzip eines Heizwiderstandes, einige moderne Geräte nutzen die induktive Erwärmung auf Ferromagnetischer Basis.