Küchenausstattung – Herdkategorien

Zunächst werden die Herde von ihrer Art der Energieversorgung unterschieden. Dabei unterscheidet man zwischen Holz-, Kohle-, Öl-, Gas- oder Elektroherden.

Der klassische Küchenherd aus dem 19. Jahrhundert wurde Holz oder Kohle beheizt. Dieser Herd bestand aus einer großen Herdplatte mit eins bis drei Kochstellen, einem Warmwasserkessel, einem Bratrohr, einer Feuerstelle und einem Aschenkasten. Besonders komfortable Herde verfügten noch über eine Vorrichtung zum Geschirr wärmen. Diese Art von Herden ist heute fast nicht mehr anzutreffen.

In einer modernen Kücheneinrichtung unterscheidet man generell zwischen Beistellherden und Einbauherden.

Die Beistellherde sind eigenständige Kocheinheiten die zwischen den Küchenmöbeln platziert sind. Diese Herde haben keine feste Verbindung zu den restlichen Küchenmöbeln

Holz-, Kohle- oder Ölbeistellherde sind in den meisten Fällen reine Heizherde, die zur Erwärmung des Raumes dienen. Bei manchen Beistellherden kann man auf der Herdplatte noch Speisen zubereiten.

Gas- oder Elektroherde bestehen in den meisten Fällen aus einer Kochmulde und einem Backofen. Beide Einheiten sind fest miteinander verbunden. Je nach größe des Herdes besteht die Kochmulde aus drei bis sechs Kochstellen. Darunter integriert ist ein Backofen mit steuerbarer Ober- und Unterhitze oder Umlufterwärmung. Meistens ist auch noch eine Grillvorrichtung mit Drehspießgarnitur vorhanden. Bei manchen Beistellherden ist darunter noch ein Wärmefach für das Geschirr.

Da Gasbacköfen in der Wärmeregelung nicht so gut steuerbar sind, haben die modernen Gasbeistellherde meistens integrierte Elektrobacköfen mit Grillvorrichtung.