Küchenausstattung – Cerankochfelder

CERAN ist ein geschützter Name für Glaskeramik-Kochfelder, die von der Firma Schott AG in Mainz in Zusammenarbeit mit den Imperial-Werken in Bünde entwickelt wurde. Diese Art von Kochfeldern wurde 1971 auf den Markt gebracht.

Durch die geringe Wärmeleitfähigkeit von Glaskeramik, bleiben die Bereiche neben der Kochstelle kalt.

Am weitesten verbreitet sind Glaskeramik-Kochfelder mit elektrischer Beheizung. Es wird ein thermostatisch gesteuerter Heizwiderstand unterhalb des Kochfeldes zur Rotglut gebracht. Die vom Heizelement erzeugte Wärmestrahlung wird durch die hitzedurchlässige Glaskeramik direkt auf den Boden des Topfes oder der Pfanne übertragen.

In den neueren Glaskeramik-Kochfeldern haben die einzelnen Kochstellen schaltbare Zonen, damit man die Wärmeabgabe an die größe des Topfes anpassen kann.

Kochzonen von Glaskeramik-Kochfeldern speichern die erzeugte Wärme nicht nachhaltig. D. h. ist die Wärmequelle abgeschaltet, kühlt die Kochstelle rasch ab.

Klassische Glaskeramik-Kochfelder werden in unterschiedlichen Formen und Farben angeboten. In den neueren Glaskeramik-Kochfeldern werden auch Kochmulden zur Aufnahme eines Woks angeboten.