Warenkunde Topfmaterial – Edelstahl

Nach dem heutigen Stand der Kochtopftechnik ist Edelstahl das am häufigsten verwendete Material. Nicht nur die Optik sondern auch die Eigenschaft von Edelstahl spricht für sich. Es ist unverwüstlich, stoßfest und pflegeleicht.

Nachteilig ist die schlechte Wärmeleittechnik. Dies wird jedoch durch Kupfer- oder Aluminiumtopfböden wieder ausgeglichen.

Aluminiumtopfböden müssen um eine ideale Wärmeleitung zu gewährleisten eine Dicke von etwa 10 mm haben. Damit die gleichmäßige Wärmeverteilung gewährleistet wird, werden diese Topfböden im Sandwichverfahren hergestellt. Bedingt durch die dicke des Topfboden wird mehr Energie zum aufheizen und mehr Zeit zum abkühlen des Kochgutes benötigt.

Edelstahltöpfe mit Kupferboden sind deshalb vorteilhafter. Mit einer Bodenstärke von etwa 3 mm erzielt man mit solchen Töpfen die gleiche Wirkung.

Edelstahltöpfe sind ideal zum zubereiten für die meisten Speisen. Es wird wenig Fett zum Braten und wenig Wasser zum Gemüsekochen benötigt. Das zubereiten von Pasta ist sowieso kein Problem.

Weniger geeignet ist Edelstahl für scharfes Anbraten, da aufgrund der hohen Temperaturen das Bratgut leicht anklebt, was sich jedoch nach einigen Minuten wieder lösen lässt. Somit ist Edelstahl nur bedingt zum zubereiten von kurz gebratenen Lebensmitteln geeignet.