Warenkunde - Gemüsehobel
Gemüsehobel

Seit dem Mittelalter ist der Küchenhobel aus dem Küchenalltag nicht mehr wegzudenken. Angefangen hat die Entwicklung mit einem rechteckigen Holzbrett aus Buchenholz mit einem Handgriff. In dem Handgriff wurde ein Loch gebohrt, damit man den Gemüsehobel nach der Reinigung zum trocknen aufhängen konnte. Später kamen an der langen Brettseite seitliche Führungsleisten dazu, die die Arbeit mit dem Gemüsehobel erleichterten. Durch einen Schlitz in der Reibefläche bei den Messern fiel das gehobelte Gemüse in eine darunter stehende Schüssel.

Gemüsehobel mit verstellbarer Schneidbreite wurden 1936 in Deutschland zum Patent angemeldet. Im Laufe der Jahre wurde das Holzbrett durch Kunststoff oder Edelstahl ersetzt, welche die Pflege und Reinigung der Gemüsehobel erleichtert.
Die modernen Gemüsehobel haben auswechselbare Messer für verschieden Schnittformen.

In letzter Zeit hat sich der so genannte V-Hobel verbreitet. Bei diesem Hobel ist die Klinge in V-Form angeordnet. Das Gemüse kann damit schneller und sauberer gehobelt werden.

Wer es ganz bequem mag, benutzt eine Küchenmaschine mit verschiedenen Hobelscheiben.