Bohnen

das köstliche Gemüse aus den Anden




Kategorie: Gemüse - Bohnen

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Bohnensorten
 Themen rund um die Bohnen:
 Bohnenarten  Bohnenkerne
   Buschbohnen, Brechbohnen
   Prinzessbohnen
   Stangenbohnen
 Rezeptregister-Nr:  B158
 Erfassungsdatum:  16. 01. 2015
   
Herkunftsland:  Mexiko
Aliasname:  Gartenbohne, Bohne, Fisole

Beschreibung:

Wahrscheinlich wurden schon vor etwa 8000 Jahren im Hochland von Mexiko Bohnen kultiviert und angebaut.

Die ältesten Funde überhaupt stammen aus Peru. Dort hat man die Buschbohnen bereits 6000 Jahre vor unserer heutigen Zeitrechnung angebaut.

Bis heute ist die Buschbohne weltweit eines der beliebtestens Gartengemüse überhaupt. Die einjährige Kulturpflanze wird heute als "Stangenbohne" und als "Buschbohne" in unseren Gärten angebaut.

Während die Stangenbohne eine Wuchshöhe zwischen 2 und 4 Metern erreicht, bleibt die Buschbohne niedrig und wird maximal etwa 60 Zentimeter hoch. Da die Buschbohne sehr frostempfindlich ist, sollte sie erst ende Mai ausgesät werden. Die Aussaat erfolgt meistens in so genannten Horsten. D. h. 6 bis 8 Bohnenkerne werden etwa 2 Zentimeter tief in die Erde eingegraben. Jeder Bohnenkern bildet einen Trieb aus, der sich nach oben verzweigt und traubenförmige Blüten entwickelt.

Nach der Befruchtung der Blüte bildet sich eine Frucht aus, die länglich flach oder rund ist und eine Länge bis zu 25 Zentimeter erreicht. Die Färbung der Fruchtschale ist grün, gelb, blau oder voilett. Andere Farbvarianten sind ebenfalls möglich.

In der Schale entwickeln sich die Bohnenkerne, deren Farbe weiß, hellbraun, dunkelbraun und rot-weiß gesprenkelt sein kann.

Die Früchte der Buschbohne werden im Gegensatz zur Stangenbohne meistens frisch verarbeitet.

Buschbohnen können wegen ihrer leichten Bekömmlichkeit gut verdaut werden. Wegen ihrer entwässernden Wirkung ist sie auch für Diäten sehr interessant. Denn die Buschbohne enthält je 100 Gramm Frischgewicht nur 25 Kilokalorien oder 106 Kilojoule.

In unserer heimischen Küche ist die Buschbohne nicht mehr wegzudenken. Egal ob gedünstet, gekocht oder gebraten, die Fantasie zur Zubereitung ist nahezu unbegrenzt. Schon in etwas Butter mit Salz gedünstet ist sie eine wahre Köstlichkeit. Leckeren Eintopfgerichten gibt die Buschbohne immer eine besondere Note.

Buschbohnen lassen gleich nach der Ernte sich sehr gut einfrieren. Nach dem waschen und putzen der Bohnen kurz in Salzwasser blanchiert verlieren sie auch bei längerer Lagerung kaum an Geschmack.