Backwaren - Laugengebäck

Egal ob Brezel oder Weck, fast allen schmeckt's




Kategorie: Gebäck - Kleingebäck - Laugengebäck

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Laugengebäck
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 Rezeptregister-Nr:  L158
 Erfassungsdatum:  21. 10. 2016
   
 Herkunftsland:  Deutschland - Schweiz

 Beschreibung:

Laugengebäck gehört im Deutschsprachigen Raum zum Kleingebäck. Dabei handelt es sich meistens um Laugenbrezel, Laugenstange, Laugenweck oder Laugenbrötchen. Es erfreut sich zunehmender Beliebtheit weshalb in manchen Gegenden auch Laugenbagel und Laugenkringel, die mit verschiedenen Zutaten belegt zum Verzehr angeboten werden.

Auch Laugenkonfekt - kleine Laugengebäckstücke auf denen verschiedene Zutaten aufgestreut sind - und der aus der deutschsprachigen Schweiz stammende Silserkranz.

Hauptsächlich im süddeutschen Raum und in der Gegend um Bern ist das Laugenbebäck weit verbreitet und sehr beliebt. Weniger bekannt ist es im norddeutschen Raum.

Eine besondere Gruppe ist das Laugendauergebäck, das aber zu der Gruppe der feinen Backwaren zählt. Dazu gehören unter anderen die Salzstangen und die knackigen Bierbrezeln.

Zum herstellen von Laugengebäck werden die Teiglinge aus Weizenmehl zusammen mit Backhefe hergestellt und nach dem Formen des Backwerks in Natronlauge getaucht. Durch das Natrontauchbad erhält das Backwerk beim backen die typische braun glänzende Oberfläche und seinen kräftigen Geschmack. Die Lauge bleibt beim backen nur auf der Oberfläche und dringt nicht in den Teig ein.

Durch den Backvorgang wird die normalerweise ätzende Natronlauge in Natriumcarbonat umgewandelt, die nicht mehr ätzend ist und sich durch die Wärmeentwicklung während des Backens zersetzt.

Natronlauge zählt zu den Zusatzstoffen die bei der Lebensmittelherstellung nicht deklariert werden. Jedoch sollten die Teiglinge beim Backen nicht mit Aluminium in Verbindung gebracht werden, da die Natronlauge die schützende Oxidschicht des Aluminium zerstört und eine unerwünschte chemische Reaktion entstehen kann.