Warenkunde - Vogel-Eier

Die im Handel angebotenen Vogeleier




Kategorie: Vogeleier

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Thema Einzelheiten
Eier Hühnereier
Rezeptregister-Nr: V234
Erfassungsdatum: 15. 08. 2011

Zubereitung:

Als Nahrungsmittel und Nährstoffquelle spielen Vogeleier bei der Zubereitung von Speisen eine sehr wichtige Rolle.

Die Eier der meisten Vögel sind zum Verzehr geeignet. Auf unserem Speiseplan finden wir jedoch hauptsächlich Hühnereier. Das Eigelb und Eiweiß verfügen über Eigenschaften, die für unsere Speisen von großer Bedeutung sind. Die hohe Küchenkunst wäre ohne Eier undenkbar. Die Verwendung von Eiern innerhalb einer Mahlzeit ist Regional verschieden und die Zubereitung variiert in vielen Nuancen.

Im Handel werden deshalb auch meistens Hühnereier angeboten. Jedoch sind auch Gelege anderer Vögel genießbar.

Nachfolgend eine Aufzählung der wichtigsten Eiersorten die bis heute als Speiseeier im Handel erhältlich sind:

Eiersorten
Vogelrasse Beschreibung
Hühnerei Im weltweiten Sprachgebrauch wird, wenn vom "Ei" die rede ist, das Ei aus den Gelegen von domestizierten Hühnern verstanden.
Gänseei Die Eier sind inhaltsreicher als Hühnereier. Die leicht ölig schmeckenden Gänseeier sollten lange gekocht werden da diese stark salmonellengefährdet sind.
Wachtelei Eine der edelsten Eierdelikatessen, die im Handel frisch oder hartgekocht in Gläsern eingeweckt, angeboten werden. Geschmacklich ähneln die Wachteleier den Hühnereiern, jedoch haben diese im Vergleich einen größeren Dotter. Die Wachteleier sind bestens zum braten, kochen, pochieren oder einlegen geeignet. In jeglicher Form zubereitet, sind diese als Vorspeise oder zur Dekoration verwendbar. Eingelegt werden die Wachteleier in Salzsud oder in Aspik.
Fasan- und Rebhuhnei Ebenso wie Wachteleier, lassen sich die im Feinkosthandel angebotenen Fasan- und Rebhuhneier als Delikatesse verwenden.
Putenei Puteneier sind doppelt so groß wie Hühnereier und werden oft als Ersatz für Hühnereier verwendet. Werden Puteneier gekocht, dann haben diese einen etwas bitteren Geschmack und können zäh werden.
Entenei Um alle Giftstoffe die im leicht ölig schmeckenden Ei enthalten sind, sollte das Ei mindestens 10 Minuten gekocht werden. Geschmacklich ist das Entenei gehaltvoller als ein Hühnerei. Es kann auch zum Backen verwendet werden. Das Entenei ist sehr bakterienanfällig.
Perlhuhnei Die meistens hart gekochten Eier sind geschmacklich intensiver als ein Hühnerei.
Möwenei Im Gegensatz zu anderen Meeresvogeleiern schmeckt das Möwenei weniger streng nach Fisch. Möweneier sollten nur hartgekocht verwendet werden, das diese stark Salmonellengefährdet sind.
Zwerghuhnei Im Vergleich zum Hühnerei sind diese etwa halb so groß und sind bei Diätkuren besonders beliebt.
Straußenei Sie sind bis zu zwanzigmal so groß wie ein Hühnerei. Üblicherweise werden diese nach Hottentottenart wie ein Rührei zubereitet. Dabei wird das Ei durch einem Loch in der Schale verquirlt und langsam gegart. Dieses exotische Ei reicht für mehrere Personen und wird selten im Handel angeboten.